Sari


Sari
Der Sari ist ein traditionelles Kleidungsstück in Indien, Bangladesh und Pakistan. In orientalischen Gegenden findet man den Sari eher nicht vor, was sicherlich damit zusammenhängt, dass er mit einem kurzärmeligen Oberteil kombiniert wird. Hinzu kommt, dass er freie Blicke auf den Bauch zulässt – eine Bekleidungsweise, die für eine Muslima keinesfalls in Frage kommt.

Da wäre der mit dem Sari verwandte afrikanische Thobe schon eher eine Variante. Der Thobe bedeckt zusätzlich Kopf und Buch. Ansonsten sind sich Sari und Thobe höchst ähnlich. Bevorzugtes Material für die Saris ist Baumwolle, die für einen kühlenden Effekt sorgt in der heißen Jahreszeit. Für festliche Anlässen werden Saris sehr kunstvoll hergestellt. Sie sind aus hochwertigen Stoffen, reich bestickt und mit Perlen und Spiegelchen verziert. Ein Sari ist allein der Damenmode vorbehalten.

Aber auch Männer tragen einen großen Schal, den sie um die Hüften binden. Dabei handelt es sich um den sogenannten Tahband oder Longhi. Er kann bis zu den Knöcheln reichen oder auch kurz getragen werden. Kombiniert wird der Longhi mit einem Herrenhemd. Arbeiter lassen den Oberkörper sogar frei. Der Longhi tritt als städtische Kleidung eher zurück, man sieht ihn oft noch bei der ländlichen Bevölkerung. Der Tahband oder Longhi hat sich in orientalischen Ländern durchgesetzt, der Sari kommt dort nicht vor.







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