Orientalische Haremshose

Orientalische Haremshose


Haremshose- Orientalische Hose schwarz

Hose

Orientalische Haremshosen aus 1001er Nacht, bequem und elegant zugleich

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Die Aladin- oder Pluderhose

Seit altersher werden die Aladinhosen in arabischen und asiatischen Regionen getragen, während in Europa die Pluderhose für Männer seit der Renaissance ein modisches Kleidungsstück war. Vermutlich verbreitete sie sich von Spanien aus über den ganzen Kontinent. In den Niederlanden blühte diese Mode geradezu, denn durch den Handelsverkehr in den Häfen waren die Niederländer die nächsten, die die neuen Moderichtungen erfassten.

Längs verlaufende Schlitze, aus denen teure, bunte Futterstoffe hervor blitzten, schmückten die Pluderhosen. Der üppige Stoff einer Pluderhose fiel bauschig wie ein Rock. Solch eine Pluderhose konnte wegen der reichlichen Stofflagen sehr schwer werden. Also entschieden sich die Schneider für die leichtere Seide, die allerdings als Importware aus Asien sehr teuer war.

Man trug zu den Pluderhosen einen knielangen Überrock und darüber die Zimarra, ein mit Pelz verbrämter, offener Mantel. Ein Wams konnte direkt an der Hose befestigt werden.

Die Puffhosen waren besonders bei den Männern populär, traditionell locker und bauschig um die Hüfte. Sie reichten nach unten schmaler werdend bis zum Knie oder Knöchel. Die Schlitze an den Seiten ließen die edlen und teuren Futterstoffe durchblicken, was durchaus gewollt war, um seinen Wohlstand zu demonstrieren.

Schließlich entwickelte sich aus der Pluderhose gegen Ende des 16. Jahrhunderts die Kniebundhose. Dabei handelte es sich um die sogenannten Jodhpurhosen, indische Reiterhosen, die auch tiefgeschnitten, aber eng anliegend waren.

Im Orient galt den Pluderhosen dieselbe Aufmerksamkeit. Die angenehm zu tragenden und zweckerfüllenden Hosen waren luftig und kühlten die Haut.

Im 17. Jahrhundert verdrängten die Pumphosen die bis dahin modernen Pluderhosen. Der Stil war der spanischen Mode entliehen. Die Hosen reichten nun bis zum Knie und wurden dort mit Bändern gebunden. Bis heute sind sie nicht nur Elemente von Volkstrachten, sondern Modedesigner lassen sich nach wie vor von ihnen für neue Schöpfungen inspirieren.

Die damalige Mode missfiel allerdings auch, vor allem den Kirchenleuten. Die beutelige Hose verschwand vorerst aus der europäischen Herrenmode. Heute wird sie in Europa als modernes Kleidungsstück von Frauen getragen. Im Wesentlichen ist der Schnitt der Pluderhosen derselbe geblieben, aber die Stoffe sind leicht und pflegeleicht im Vergleich zum damaligen, dicken Tuch.

Nach mehr als drei Jahrzehnten Jeansmode im Nahen Osten entdeckten Modeschöpfer die Pluderhose wieder. Dort wurde sie zum Must-have im Sommer 2013.

Eine Pluderhose, auch Aladinhose, Ballonhose oder Sourelhose, ist eine sehr weit geschnittene, oft bis auf die Knöchel reichende Hose aus vielerlei Tucharten wie beispielsweise Baumwolle, Hanf, Leinen, Seide oder Viskose, die heute sowohl von Frauen als auch von Männern getragen wird.

Die sehr bequemen Pluderhosen sind als Afghani-Hosen, Shalwar, Salwar, Sari oder Aladinhose bzw. Ballon-, Saroulhose wie auch Jodpurhose oder Haremshose Elemente vieler orientalischer Trachten, sowohl für Männer als auch für Frauen.

In den 1980er Jahren gerieten die Pluderhosen zum Modetrend, weil sie von Stars der amerikanischen Rapperszene wie MC Hammer oder Vanilla Ice getragen wurden. Die neonfarbenen Stoffe machten die Hosen zu schrillen Kleidungsstücken und etablierten sich als Aladin-Pants.

Rund einhundert Jahre zuvor setzte in Amerika mit Amelia Bloomers eine Reform der Frauenbekleidung ein. Sie plädierte für die Abschaffung der Korsetts und anderer einengenden Kleidungsstücke. Sie schuf das Bloomer-Kostüm: Die Kleider sollten knielang sein und darunter eben diese Pluderhosen getragen werden.

Inzwischen haben die Harems-, Aladin- oder Pluderhosen ihren Weg zum internationalen Laufsteg gefunden.

Sie werden mit hochwertiger Baumwolle, Viskose, Seide oder anderen Stoffen geschneidert und haben zudem einen breiten, elastischen Bund. Durch Gummizüge an den Beinen lassen sich die Hosen variantenreich tragen. Die Hosen sind höchst tragefreundlich für jede Gelegenheit wie Yoga und Tanzen, als Strandmode oder Umstandshose oder in der Freizeit.

Die bauschigen Hosen sollten gerade Frauen geschickt kombinieren, um dem Körper zu einer hübschen Silhouette zu verhelfen. So ist es optimal, wenn die Oberbekleidung figurnah geschnitten ist. Dies leisten idealerweise schmale Tops oder T-Shirts, die am Bund der Hose enden. Je nach Modell und Kombination können diese Hosen im Alltag oder bei eleganten Anlässen getragen werden. Das richtige Schuhwerk vollendet schließlich die Konfektion. Für die Freizeit sind Pantoletten oder Sandalen die richtige Wahl, der elegante Look wird mit High Heels oder Pumps abgerundet.

Die unterschiedlichen Bezeichnungen wie Aladinhose, Haremshose, Afghan- bzw. Afghanihose, Pump- oder Pluderhose, Shalwarhose, Sarouel-, Berber- oder Ballonhose fließen zusammen in einen Begriff: eine absolute Trendhose, die keine Vielfalt von Material, Schnitten, Farben und Mustern scheut.

Bemerkenswert sind auf jeden Fall die Bequemlichkeit und große Bewegungsfreiheit, die diese Hose mit sich bringt.

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