Kopftuch


muslimische Frau-Gesichtsschleier Niqab -Khimar

Hijab

Islamisches Kopftuch in verschiedenen Varianten wie Khimar oder Niqab

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Kopftuch

Das Kopftuch einer muslimischen Frau ist ein unerlässlicher Teil ihrer Bekleidung entsprechend der Regeln des Islams, die gleichermaßen für Frauen als auch für Männer gelten, um Würde und Achtung zu erhalten.

Eine wichtige Regel für muslimische Bekleidung ist, den Körper so zu bedecken, dass die Konturen des Körpers nicht sichtbar sind. Es soll vermieden werden, Interesse auf das andere Geschlecht zu lenken Dazu gehört insbesondere bei den Frauen, die Haare oder die Frisur zu verbergen. Denn gerade diese wecken eine hohe Aufmerksamkeit, weil sie ausschlaggebend für das Aussehen sind. Deshalb gilt für die Frauen die Pflicht des Tragens eines Kopftuches.

Das Kopftuch bedeckt Haare und Ohren, den Hals, das Dekolleté und die Schultern. Das Format eines Kopftuches ist grundsätzlich viereckig und mindestens 90 mal 90 Zentimeter groß. Mit einer Faltung wird es zum Dreieck. Wahlweise wird das Kopftuch unter dem Kinn oder im Nacken gebunden.

Ebenso lässt sich das Kopftuch mit den sogenannten Dabus (Nadeln) befestigen oder wird einfach geknotet. Ein Kopftuch ist nicht nur Ausdruck des Glaubens, sondern entwickelt sich vielmehr zu einem modischen Accessoire. Längst gibt es unterschiedliche Kopftücher für verschiedene Anlässe im Alltag oder bei Festlichkeiten.

Selbst für den Bereich des Sports wurden Kopftücher entworfen. Kopftücher können sehr einfach und einfarbig sein, aber auch reich verziert mit Stickereien oder Drucken, mit Perlen oder Strasssteinen.

Unter dem Kopftuch wird ein weiteres Kopftuch , das Unterkopftuch, getragen, und zwar eine Art elastischer Schlauch, auch Bonne oder Bonnet genannt. Daran kann das Kopftuch einfach mit Nadeln befestigt werden. Das Bonnet ist notwendig, um alle Haare sicher zu verbergen. Außerdem kann das eigentliche Kopftuch dann nicht mehr verrutschen.

Männer der Sahara-Völker bedecken ihren Kopf mit einem Turban , der aus einem langen Tuch gewickelt wird. Der Turban wird mit Gesichtsschleier gewickelt. So schützt er vor Sandstürmen und Sonne.

In den arabischen Ländern wird die Kufiya bevorzugt. Sie ist meist rot-weiß oder schwarz-weiß gemustert, sie kann auch einfarbig sein. Im Westen sind man nicht selten Männer, die ein sogenanntes Bandana oder Bandanna tragen, nicht nur aus modischem Bewusstsein, sondern auch, um sich vor Sonne, Wind und Wetter zu schützen.

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