Ägypten Info - Ägypten das Land der Pharaonen

Ägypten Land und Leute

Das Land Kemet

Salam aleikum im einstigen Kemet, dem schwarzen Land. Überschwemmungen des Nils und fruchtbarer, schwarzer Schlamm, standen Pate für diesen Namen, obwohl der größte Teil – auch heute noch – unbewohnbare Wüste ist. Es waren die Griechen, die die heutige Bezeichnung prägten: Sie nannten das Land am Nil Aigyptos und daraus wurde die heutige Arabische Republik Ägypten. Das Land liegt in Nordafrika, dicht am Nahen Osten. Im Westen grenzt es an Libyen, im Süden an den Sudan und im Osten mit der Halbinsel Sinai an Israel. Der Nordosten wird vom Mittelmeer umspült, die untere Ostküste vom Roten Meer. Ägypten ist annähernd drei Mal so groß wie Deutschland.


Das Niltal

Land der Gegensätze, zwischen Antike und Moderne

Die Lebensader dieses Landes ist der Nil mit seinem Nildelta. Entlang dieses Flusses reihen sich die größten Städte auf: Klangvolle Namen wie Assuan, Luxor, Alexandria erinnern an geschichtsträchtige Zeiten, an die Hochkultur dieses faszinierenden Landes. Folgt man dem bedeutenden Fluss vom Nildelta bis zum südlichen Sudan, findet man weltberühmte Bauwerke aus historischen Zivilisationen: die drei großen Pyramiden von Gizeh mit der wachenden Sphinx, den bedeutenden Luxor-Tempel und das Tal der Könige.

Addiert man seine Quellflüsse, den Weißen und den Blauen Nil, ist der Nil einer der längsten Flüsse der Welt. Er durchquert vom Süden bis zum Mittelmeer das ganze Land. Die Hauptstadt Kairo fasziniert mit ihrem internationalen Treiben, hier wechseln sich im ägyptischen Alltag Traditionelles mit Modernem ab. Die Pyramiden von Gizeh gehören zu den sieben Weltwundern. 2600 vor Christus wurde die fantastische Cheops-Pyramide von König Cheops in Auftrag gegeben. Dieses Bauwerk mit den wertvollen Grabkammern verliert zu keiner Zeit an Ausstrahlung. Ein paar Schritte weiter wacht die riesenhafte Sphinx, ein Fabelwesen mit Löwenkörper und Menschenkopf. Im ägyptischen Museum in Kairo finden Sie eine überragende Sammlung antiker Schätze, z. B. aus dem Grab Tutanchamuns.
Verheißungsvolle Namen wie Luxor und Theben halten, was sie versprechen: Mythische Tempel, sagenhafte Grabstätten und das Tal der Könige sind einzigartig. Am Ende des Niltals liegt Assuan, bekannt durch sein technisches Meisterwerk, den Assuan-Staudamm, und schließlich der große Tempel von Abu Simbel und der Hathor-Tempel. Das Niltal birgt nicht nur die Hochkultur Ägyptens, hier treffen sich Klassik und Moderne, Antike und Neuzeit.
Bei einer romantischen Fahrt auf dem Nil werden Assoziationen geknüpft zu Agatha Christies „Tod auf dem Nil“. Abends gleitet Ihr Flussschiff auf den Wassern und Sie betrachten einen bemerkenswerten Sonnenuntergang, tagsüber passieren Sanddünen und Tempel an Ihrer Feluke vorbei. Eine Nilkreuzfahrt startet zum Beispiel in Assuan und bringt Sie, wenn Sie die südliche Richtung wählen, vorbei an Kalabscha, Beit el-Wali, Wadi Es-Sebua zum Amada-Tempel. Nach Norden mit Endstation Luxor kommen Sie vorbei an Kom Ombo mit den herrlichen Tempeln Sobek und Haroeris, Edfu mit dem Horus-Tempel und Esna mit dem Chnum-Tempel. Die Anlagen Karnak und Luxor und das Tal der Könige sind geradezu ein Muss für den Abschluss einer sagenhaften Nilkreuzfahrt.

Städtische Regionen Ägyptens
Nicht nur antike Zivilisationen oder herrliche Pharaonen stehen für Ägypten. Das Land mit etwa 83 Millionen Einwohnern weist einen modernen Lebensstil auf. Die Wirtschaft floriert. Tourismus, Erdöl- und Gasexport und ausländische Investoren sorgen für einen gesunden Aufschwung. Im modernen Kairo oder Alexandria sind Einkaufszentren keine Seltenheit. Renommierte Labels wie Nike oder Adidas gehören zum Konsumalltag. Gastspiele internationaler Stars beleben Kultur und Nachtleben ebenso wie das Angebot von Oper, Musiktheater und Ballett. Ein großes Kulturzentrum, das El Sawy Culture Wheel in Zalamek, in dem zeitgenössische Kunst ausgestellt wird, bereichert die Szene ebenso wie das Opernhaus von Kairo. In Alexandria steht die Bibliotheca Alexandrina, ein avantgardistisches Gebäude, gefüllt bis unter die Decke mit Millionen von Büchern. Außerdem beherbergt sie Museen, ein Planetarium, Kunstgalerien und eine Multimediabibliothek.

Natur im Niltal
Das sogenannte Oberägypten erstreckt sich von Kairo bis Assuan. Wegen seines sehr fruchtbaren Bodens wird der größte Teil von Feldfrüchten in dieser Region angebaut. Paradiesisch geradezu kommt die Lotusblume, die die Ufer des Nils wie Blütenteppiche säumt, daher. Dazwischen leuchten die Akazien. Das warme Klima, heiße Sommermonate und geringer Niederschlag schaffen das ideale Umfeld für eine reiche Fauna: Land- und Wasserschildkröten, Frösche, Mungos und Warane, um die 150 einheimische Vogelarten und beinahe dreihundert Zugvögelarten. Vögel haben in der ägyptischen Kultur eine große Bedeutung.
Etwa 90 Prozent des Landes machen die Wüste aus, für den Anbau verbleiben tatsächlich keine vier Prozent. Das wüstenähnliche Niltal in der Nähe von Assuan bietet die ideale Umgebung für Kobras, Fenneks, Luchse und Skorpione.

Kulinarischer Streifzug durch Ägypten
Wer vortrefflich und gleichzeitig gesund essen möchte, hat mit Ägypten die richtige Wahl getroffen. Frisches Gemüse, Fisch, Fleisch, Gewürze und Kräuter verbinden sich zu fantastischen Gerichten. Tatsächlich ähneln vereinzelte Zubereitungsarten immer noch denen aus der Zeit der Pharaonen. Bei Ausgrabungen in Gizeh entdeckte man, dass Brot als gängige Währung galt. Der Start in ein opulentes, ägyptisches Menü bildet eine warme Suppe. Sie wird meistens aus Tomaten, Hülsenfrüchten und grünem Blattgemüse zubereitet. Verfeinert wird die Suppe mit Kräutern, Knoblauch, Zwiebeln und Gewürzen. Dazu wird Fladenbrot gereicht. Als Hauptgang gilt die Qual der Wahl zwischen frischem Fisch (Samak) und Meeresfrüchten oder Huhn, Lamm, Tauben- und Kalbfleisch. Gegrillt, gekocht, gehackt – die ägyptische Hausfrau weiß, die genannten Zutaten in köstlichste Gerichte zu verwandeln. Koshari ist das Nationalgericht Ägyptens: Nudeln, Reis, Linsen und Kichererbsen sind Grundlage für das Gericht, das mit sämiger Knoblauch-Tomaten-Sauce, bestreut mit gerösteten Zwiebeln und Kräutern, serviert wird. Bohnengerichte mit gekochten Eiern (Foul Medames) oder gebratene Bohnenbreibällchen mit Kräutern (Falafel) gehören ebenso zu den heimischen Spezialitäten wie frische Salate, ergänzt mit Dips wie Houmous, Tahini oder Baba Ghanouj. Zum pürierten Einsatz kommen hier beispielsweise Kichererbsen, Knoblauch, Auberginen oder Bohnen, immer vermischt mit Olivenöl, Zitronensaft und Kräutern. Für das Dessert ist Rosenwasser ein Muss. Datteln, Feigen, Nüsse mit Joghurt oder als Ingredienzien für gefülltes Gebäck, beträufelt mit Honig bilden den süßen Abschluss einer wohlschmeckenden Speisenfolge.

Dynastien der Pharaone
Vor 5000 Jahren entstand im heutigen Ägypten eine Hochkultur, die bis heute nichts an Faszination verloren hat: die Dynastien der Pharaone. Unvorstellbares Wissen in der Astronomie, Mathematik und Mumifizierung prägen das Bild des alten Ägyptens. Einer der berühmtesten Herrscher dürfte der Knabenkönig Tutanchamun, dessen Totenmaske im frühen, vorigen Jahrhundert ausgegraben wurde, sein. Nicht minder populär sind die Pharaonin Hatschepsut oder der mächtige Ramses II. Echnatons schöne Gemahlin Nofretete ist bis heute geheimnisumwoben. Wohlstand und bedeutende Errungenschaften sind Sinnbild der dynastischen Zeit. Bedeutende Strukturen in der Religion und Regierungsformen wurden geschaffen. Menes (3150 v. Chr.) wird als erster Pharao zitiert, obwohl es durchaus auch andere Theorien gibt, die Pharao Narmer als den Begründer der Dynastien handeln. Er gründete die Stadt Memphis, die als damalige Hauptstadt galt. Kunstvolle Bauwerke sind allen voran die Pyramiden und die Sphinx von Gizeh, Beweise für genaue mathematische Kenntnisse und einzigartige Baumeister. Auf die „Erste Zwischenzeit“ folgte um 2000 v. Chr. das „Mittlere Reich“ mit der Hauptstadt Theben. Daran schloss das „Neue Reich“ um 1539 v. Chr. mit den ganz großen Pharaonen: Ahmose, Hatschepsut, Echnaton und Tutanchamun. Etwa 1279 v. Chr. betrat Ramses II den Thron und herrschte beinahe siebzig Jahre lang. Im Jahr 30 v. Chr. eroberten die Römer Ägypten und die sagenhafte Zeit der Pharaonen fand ihr Ende. Aus der folgenden monarchischen Struktur sind Alexander, der Große und Kleopatra bekannt.

Tal der Könige
Sanddünen erstrecken sich fast bis zum Nilufer, hohe Berge begrenzen das Tal: Dies ist die Schönheit des Tals der Könige. Sagenhafte Schätze lagen Jahrtausende verborgen in den letzten Ruhestätten der großen Pharaone. Luxuriöse Grabbeigaben befinden sich längst in Museen wie dem Ägyptischen Museum in Kairo oder dem Luxor-Museum. Es ist anzunehmen, dass noch weitere Kostbarkeiten unter der Erde ruhen, die Ausgrabungen werden fortgesetzt. Die Nekropole der Pharaonen-Dynastien geht zurück bis auf das 16. bis 11. Jahrhundert vor Christus als letzte Ruhestätte für bedeutende Herrscher Ägyptens. Sie wurde im Jahre 1979 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Weg ins Tal der Könige führt über eine Nilbrücke durch die Dörfer Neu- und Alt-Qurna. Hier wird dargestellt, wie das Volk seit Jahrhunderten lebt.
Howard Carter spürte im Jahr 1922 das Grab des Tutanchamuns auf. Der Lehmziegelbau, in dem Carter während seiner archäologischen Forschungen lebte, ist noch vorhanden. Er entdeckte den außergewöhnlichen Sarkophag. Tutanchamuns Leichnam war in mehrere, ineinander geschachtelte Gold- und Holzsärge gebettet. Die Schätze, kleinere Sarkophage mit seinen Organen, die berühmte Totenmaske und Grabbeigaben, sind im Ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt. Die Gräber von Ramses I und Ramses II sind in der Nähe von Tutanchamuns Grabstätte angelegt. Auffallende Wandbilder und Hieroglyphen schmücken mit intensiven, lebendigen Farben den Stufengang in das Grabinnere.

Das Rote Meer und Sinai
Die Region am Roten Meer gehört heute zu den gefragtesten touristischen Zielen. Nahezu endlose Möglichkeiten gestalten den Urlaub zu einem vollendeten Erlebnis: Wassersport in
Hurghada, Tauchen in Marsa Alam, Wellness in Port Ghalib oder Shoppen und Nachtleben in Sharm El-Sheikh. Die ägyptische Ostküste am Roten Meer profitiert vom warmen Strom des Golf von Suez. Hier entstanden in den letzten Jahren die populärsten Ferienanlagen Ägyptens. Paradiesische Strandlandschaften und klares Wasser sind Garanten für einen erholsamen Badeurlaub. Für Taucher stehen Tauchzentren mit allen Geschicklichkeitsstufen zur Verfügung. Die üppige Unterwasserwelt verspricht sowohl für Schnorchler als auch für Taucher ein faszinierendes Erlebnis. Wer nicht unter Wasser gehen möchte, findet seinen sportlichen Zeitvertreib beim Jet-Ski, Wind- und Kitesurfen oder Segeln. Die Unterkunftspalette ist breit gefächert. Luxusanlagen wie in El Gouna, Hurghada, Marsa Alam, Port Ghalib sind genauso im Angebot wie Wellness- und Heilorte beispielsweise in Safaga. Für eine Reise nach Ägypten muss man sich nicht zwischen Strandurlaub und Kulturreise entscheiden. Wegen der erstklassigen Verbindungen lässt sich Beides spontan kombinieren. Ebenso kann eine Einkaufstour nach Kairo, ein Ausflug in die Antike in Luxor oder eine erlebnisträchtige Fahrt in die arabische Wüste eingeschoben werden.

Der Ras-Mohammed-Nationalpark liegt am südlichsten Zipfel der Halbinsel Sinai, nur 20 Kilometer vom Badeort Sharm El-Sheikh entfernt. Hier finden Taucher ihr Paradies mit unzähligen Korallenriffen, Tausenden Fischarten und Seesternen. Marineschiffe, die als Wracks auf dem Meeresgrund liegen, üben große Bezauberung auf die Wassersportler aus. Am Shark Reef tummeln sich Haie, Barrakudas und Thunfische. Aktiver Umweltschutz in Ras Mohammed sorgt dafür, dass das Ökosystem unversehrt bleibt. Die Tauchplätze sind mit Schiffen, die in Sharm El-Sheikh oder Naama Bay ablegen, bequem zu erreichen. In Sharm El-Sheikh und Naama Bay kommen die Nachtschwärmer auf ihre Kosten. Allen voran begeistert der bekannte Club Pacha Sharm El-Sheikh. Für die Golfspieler stehen Plätze mit internationalem Anspruch wie das „Maritim Jolie Ville“ oder der „Taba Heights Golf Course“ als längster Championship-Loch an erster Stelle. Die Taba-Höhen erlangten in den 70er-Jahren ihre Popularität als bevorzugte Gegend für die Hippies. Die beschauliche Region steht für Naturnähe und Unbeschwertheit. Im Sinaigebirge löst der Mosesberg Ehrfurcht aus. Überlieferungen zufolge soll hier die Stätte der Gottesnähe sein. Die Bibel erzählt, dass Moses auf diesem Berg die zehn Gebote in Empfang nahm. Der Katharinenberg ist mit 2500 Metern Höhe nicht nur der höchste Berg auf der Halbinsel Sinai, er ist auch der höchste Berg Ägyptens. Über den „Weg Moses“, eine Pilgertreppe mit 3750 Stufen, kann der Gipfel auf kürzestem, aber auch steilstem Weg erklommen werden. An der Stelle, an der Moses der Bibel zufolge den „brennenden Busch“ sah, steht das St.-Katharinenkloster, das unter Kaiser Justinian errichtet wurde. Hierin befinden sich arabische Mosaiken, Ikonen, Ölgemälde und viele andere religiöse Kunstarbeiten. Das Kloster ist kein Museum, sondern wird nach wie vor als Abtei betrieben.

Orientalische Kleidung

Aus der Art, wie sich Orientalen kleiden, können vielfach sozialer Status, Stammeszugehörigkeit oder regionale Herkunft abgeleitet werden. Arabische Kleidung ist gleichermaßen farbenfroh und dezent einfarbig. Aufwändige Stickereien, verspielte Pailletten und Perlen verzieren häufig die Kleider der modebewussten Araberin. Alle Liebhaber morgenländischer Bekleidungsstücke verbindet der hohe Anspruch an Bequemlichkeit.
Ein Oberbekleidungsstück, das untailliert geschnitten ist, ist bekannt als Jilbab (Jelbab), Kaftan, Dishdash (Dishdasha) oder Galabiya (Galabea, Jalabiya). Die Schreibweisen sind regional unterschiedlich. Oft wird die weibliche Mode aus bunten Stoffen, mit Pailletten versehen, bedruckt oder bestickt angefertigt. Die Kleider sind weit geschnitten, in der Regel zehn Zentimeter größer als der Brustumfang. Die Ärmel sind zumeist lang. Eine typisch arabische Frau trägt keine kurzen Ärmel in der Öffentlichkeit. Aber Sommerkleider, die im Haus getragen werden, können auch kurzärmelig sein. Unter dem Jilbab kann zusätzlich eine lange Hose getragen werden. Beim Dishdash wird als Accessoire in manchen Regionen ein Gürtel hinzugefügt. Die Galabiya ist das traditionelle Gewand ägyptischer Männer. Sie ähnelt einem sehr langen Hemd, das etwa knöcheltief reicht mit weiten Ärmeln. In Nordafrika wird dieses Gewand Djellaba genannt. Die Djellaba unterscheidet sich von der ägyptischen Galabiya mit der angenähten, langen und spitzen Kapuze. In Afrika, vor allem im Sudan, trägt man den Thobe. Er besteht wie der indische Sari aus einem langen Schal, der um den Körper und eventuell den Kopf gewickelt wird.
Der zweiteilige Salwar Kameez, der dem modernen arabischen Geschmack angepasst wurde, ist eine modernere Variante aus dem orientalischen Kleiderfundus. Das Oberteil, der Kameez, reicht wahlweise bis zur Hüfte, bis zur Mitte des Oberschenkels oder bis zur Wade. Ab der Hüfte abwärts ist er für größere Bewegungsfreiheit geschlitzt. Frauen tragen die dreiteilige Variante mit einer Dupatta, einem breiten, langen Schal, der über den Kopf, um den Hals oder auf die Schultern gelegt werden kann. Die Hose, die Salwar, entspricht in etwa dem Schnitt einer Bundfaltenhose, schmal oder weit geschnitten. In jedem Fall ist für eine bequeme Taillenweite ein Bund mit Kordel oder Gummizug verarbeitet.
Der Kaftan ist ein weites Hängekleid, das entweder lang- oder kurzärmelig getragen wird. Oft sieht man den Kaftan auch kombiniert mit langärmeligen T-Shirts oder Blusen. Die traditionsbewussten Herren ziehen einfarbige Galabiyas an. Eine weit geschnittene Hose vollendet das Bild des gut gekleideten Herrn. Die Abaya ist ein traditionelles, islamisches Kleidungsstück. Bei der Abaya handelt es sich um ein mantelähnliches Übergewand, das bis zu den Knöcheln reicht. Muster können Zeichen für eine Stammeszugehörigkeit sein. Die Tunika war ein römisches Kleidungsstück sowohl für Frauen als auch für Männer. Heute wird unter der Tunika eine etwas längere, oft gerade geschnittene, legere Bluse verstanden, die vornehmlich zu Hosen getragen wird.

Ein Blick in das aktuelle Geschehen – die ägyptische Revolution

Es ist der 11. Februar 2011: Nach 30 Jahren an der Macht tritt der ägyptische Präsident Husni Mubarak zurück. Auf dem zentralen Tahrir-Platz in Kairo jubeln die Menschen, die drei Wochen zuvor eine Revolution losgetreten haben, die Eingang in die Geschichtsbücher finden wird. Die Mitteilung aus dem Präsidentenpalast dazu ist knapp: Ein Militärrat werde die Amtsgeschäfte übernehmen. Rot-weiß-schwarze Nationalflaggen werden geschwungen und Autokonvois hupen in den Straßen. Ägypten fühlt sich befreit und feiert seinen Erfolg. Mubaraks Rücktritt wurde längst erwartet, aber der ehemalige Präsident stellte sich stur und wollte zunächst lediglich Vollmachten an seinen Vize Omar Suleiman übertragen. Am 11. Februar fliegt Mubarak mit seiner Familie in den Badeort Sharm El-Sheik, während Hunderttausende in Kairo und anderen Städten Massenproteste veranstalten. Dann endlich verlautet die Nachricht: Husni Mubarak tritt zurück.

Im Ausland wird seine Entscheidung positiv aufgenommen, nun sei der Weg frei für Reformen. Diesen Weg soll die Armeeführung für das Land bereiten. Freie und gerechte Wahlen werden zugesichert, der Ausnahmezustand werde beendet. Im Stadtteil Heliopolis, vor dem Präsidentenpalast, wird ein Poster ausgerollt: „Seid glücklich, Ägypter, heute ist ein Festtag.“

Ma’as salama in Ägypten – Insha’Allah.


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